Der Fair-a-porter Standard - Fair-a-Porter
© Roman Goebel

Der Fair-a-porter Standard

Fair-a-porter begann mit der großen Idee, Mode zu verändern: Von einer anonymen Ware, die vom Himmel direkt in die Ladenregale zu fallen scheint, in ein bekanntes, vertrautes Produkt. Denn so, wie wir wissen können, welches Huhn unser Frühstücksei legt, sollten wir auch wissen, wer unsere Mode anfertigt. Wo, wie und unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen. Denn dann können wir Mode als das konsumieren, was sie ist – ein sinnliches Kulturprodukt, das Spaß macht.

Deswegen kuratiere ich nur Mode, deren Design mich überzeugt und die aus ethischer Produktion stammt. Ich habe vier Kriterien entwickelt – den Fair-a-porter Standard – an denen ich eine ethische Produktion festmache. Um einen Platz auf Fair-a-porter zu finden muss ein Produkt mindestens eins der folgenden Kriterien erfüllen: Es muss langlebig, nachhaltig, sauber und transparent produziert sein. Im Shop sind zur einfachen Orientierung alle Produkte mit Icons gekennzeichnet, die für die jeweiligen Eigenschaften stehen. So ist auf einen Blick sichtbar, welche Qualitäten jedes Produkt auszeichnen.

longevity_kleinLanglebigkeit:
Statt “Fast-Fashion” bietet Fair-a-porter Produkte, die aus hochwertigen Materialien angefertigt werden und in sorgfältiger Arbeit und Handarbeit entstehen. Die ausgewählten Stücke zeichnen sich, bei richtiger Pflege, durch ihre Langlebigkeit aus und helfen so Müll zu vermeiden und die Umweltbelastung gering zu halten. Wenn möglich wählen wir Marken, die eine Reperaturservice anbieten.

nachhaltig_kleinNachhaltigkeit: Ein ökologisch nachhaltiger Produktionsprozess ist für Fair-a-porter wichtig. Dabei ziehen wir unterschiedliche Faktoren in Betracht – beispielsweise einen reduzierten Wasser- und Energieverbrauch, eine gift-freie Produktion, die Vermeidung und sinnvolle Nutzung von Abfällen, die Verwendung erneuerbarer und nachwachsender Rohstoffe und nachhaltige Produktionstechniken wie Recycling, Upcycling und cradle-to-cradle.

sauber_kleinSauberkeit:
Rohmaterialien müssen sauber produziert werden, wo möglich aus zertifiziertem biologischem Anbau stammen, oder auf recycelte Qualitäten setzen. Vegane Materialien und Inhaltsstoffe gehören auch zum Sortiment von Fair-a-porter.

Transparent_kleinTransparenz:
Viele der Marken sind Mitglieder in Organisationen wie der Fair Wear Foundation, der Ethical Trading Initiative, der Business Social Compliance Initiative odr anderen. Diese Organisationen helfen den Marken ihre Lieferkette transparent und sozial und/oder ökologisch nachhaltig zu gestalten und überprüfen ihre Fortschritte kontinuierlich.

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