Manufactum x Fair-a-porter - Fair-a-Porter

Stories

Alex wears the Aran Sweater by Black Sheep which is available at Manufactum © Anna Rosa Krau

Manufactum x Fair-a-porter

In diesem “Warenhaus der guten Dinge” findest du Kleidung für mehr als eine Saison

Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich Manufactum. Zuerst begegnete ich dem Versandhaus in Form eines großformatigen Katalogs, den ich vom Wohnzimmertisch meiner Eltern stibitzte, um mich dann in den Tiefen einer Warenwelt zu verlieren, die ich so aus der normalen Einkaufsstraße nicht kannte. In diesem Coffee-Table-Book der anderen Art gab es unverwüstlich aussehende Emaille-Schüsseln, hübsche Kupferpfannen, Gießkannen aus Zink, die mich an den üppig blühenden Garten von Virginia Woolfe erinnerten und den sanft nach Bittermandel duftenden Klebstoff Coccoina, der auch heute auf dem Schreibtisch meines Vater steht. Der Katalog war auch ein Lesebuch, denn jedes Produkt erzählte auch seine eigene Geschichte, viele stammten aus kleinen Betrieben und Manufakturen in Deutschland.

One fine pencil: The Blackwing 602 by Palomino © Anna Rosa Krau

One fine pencil: The Blackwing 602 by Palomino © Anna Rosa Krau

Dr. Bronners cosmetic rely on natural ingredients like lavender © Anna Rosa Krau

Dr. Bronners cosmetic rely on natural ingredients  © Anna Rosa Krau

Schöne Produkte statt glamourösem Image

Bis heute setzt das 1987 gegründete Unternehmen immer auf die gute Qualität seiner Produkte, aber nie auf deren lautstarke Inszenierung. Substanz statt Image ist das Motto. Das gilt auch für die Mode – wobei Mode ein Begriff ist, mit dem das deutsche Unternehmen, das in Waltrop – einem kleinen Ort in Nordrhein-Westfalen – ansässig ist, so gar nichts anfangen kann. „Wir sprechen von Bekleidung“, sagt Angele Zettner, die den Einkauf des gesamten Warensortiments verantwortet, „Mode mit ihren schnelllebigen Trends halten wir für weniger relevant.“ Stattdessen finden sich ausgesuchte Kleidungsstücke, die das Zeug zum Lieblingsstück haben.

My favorite pen of the moment – the Koh-i-Noor does its job in blue and red © Anna Rosa Krau

My favorite pen of the moment – the Koh-i-Noor does its job in blue and red © Anna Rosa Krau

Armor lux makes their fishermens shirt from organic cotton – exclusivley at Manufactum © Anna Rosa Krau

Armor lux makes their fishermens shirt from organic cotton – exclusiveley at Manufactum © Anna Rosa Krau

Ob Clogs aus Holland oder Hemden aus Frankreich – die besondere Qualität macht den Unterschied

Dazu gehören die bretonischen Fischerhemden der französischen Marke Armor lux genauso wie Holzclogs der niederländischen Marke Simson. Die Clogs – im holländischen heißen sie übrigens „klompenmakers“ – sind frei von modischem Schnickschnack und dank ihrer einfachen und stabilen Konstruktion – unten Pappelholzkörper, oben schwarzes Rindsleder – absolut unverwüstlich. Schön ist auch, dass man in ihnen, dank der geschlossenen Ferse – sogar rennen kann, ohne plötzlich barfuß dazustehen. (Falls du mit ihnen in den Frühling spazieren willst, denk daran sie eine Größe größer zu bestellen, denn sie fallen sehr klein aus!). Noch einen Schritt weiter geht Manufactum mit der Traditionsmarke Armor lux. Weil dem Unternehmen neben der überzeugenden Qualität auch eine nachhaltige Produktion wichtig ist, hat es die französische Marke überzeugt, das gestreifte Baumwolloberteil mit den 21 Streifen aus kbA-zertifizierter, ägyptischer Biobaumwolle herzustellen.

Classic wooden clogs by Dutch brand Simson © Anna Rosa Krau

Zertifikate sind nicht das Maß der Dinge

Bei der Auswahl der Modemarken, die Manufactum verkauft, spielt neben der zeitlosen Ästhetik und langlebigen Qualität der Mode auch die sozial verantwortliche Produktion eine wichtige Rolle. Dabei lässt sich Manufactum nicht nur von Zertifizierungen leiten. „Bio ist nicht zwingend besser”, sagt Angele Zettner, “so gibt es beispielsweise bei der Gewinnung von Saatgut für Biobaumwolle immer wieder wirtschaftliche Abhängigkeiten die zur Verarmung der Biobaumwollbauern beitragen und damit nicht unserem Verständnis von Nachhaltigkeit entsprechen.“ Sie weist auch darauf hin, dass sie immer wieder auch Blusen aus Biobaumwolle gesehen hat, die nach einer Saison des Tragens und Waschens bereits zerschlissen sind – während konventionell angebaute Baumwolle bei gleicher häufig Pflege langlebiger ist. „Wir wollen Firmen unterstützen, die Wert auf hochwertige Grundqualitäten legen und stellen Langlebigkeit in den Vordergrund.“

And they do go well with this Isabel de Hillerin coat © Anna Rosa Krau

And they do go well with this Isabel de Hillerin coat © Anna Rosa Krau

The elegant Carlos Santos Derby is made in Portugal © Anna Rosa Krau

The elegant Carlos Santos Derby is made in Portugal © Anna Rosa Krau

Es gibt sie nicht nur die guten Dinge – sie haben auch Bestand

Ein Wollpullover wie der so genannte Aran Sweater der Marke Black Sheep ist so ein Beispiel. Der Rundhalspulli mit seinem schönen Zopfmuster ist nicht nur in dieser Saison angesagt, in der „chunky knits“ als Trend gehandelt werden. Sein Schnitt ist so zeitlos und die ungebleichte und ungefärbte Schurwolle so hochwertig, dass er in jeder kalten Jahreszeit das Stück ist, zu dem ich greife, wenn ich einfach gut angezogen sein möchte. Außerdem vermittelt mir dieser Pullover durch seinen leichten und ursprünglichen Lanolingeruch – das natürliche Öl der Schafwolle – selbst dann das Gefühl ich sei auf einer ausgedehnten Landpartie, wenn ich es nur auf einen Streifzug durch die Straßenschluchten der Großstadt schaffe. Der Claim „Es gibt sie noch, die guten Dinge“ mit dem Manufactum lange geworben hat, ist kein leeres Versprechen. Wenn ich den Aran Sweater vor Motten schütze, gilt das für viele Jahre!

 

 

 

Photography: Anna Rosa Krau / annarosa.com / represented by kstiegemeyer.de

Model and Styling: Alex Bohn

This story is a collaboration between Manufactum x Fair-a-porter

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