Schrank Detox gefällig? H&M nimmt deine alte Kleidung - Fair-a-Porter

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Wirf deine alten Klamotten nicht weg, bring sie lieber zu denen, die sie brauchen oder auch zu H&M © PR

Schrank Detox gefällig? H&M nimmt deine alte Kleidung

Das schwedische Unternehmen weiß: Abgelegte Kleider sind kein Müll, sondern ein Wertstoff

Alte Kleidung, die wir nicht mehr tragen ist kein Müll, sondern wertvoll. Das schwedische  Unternehmen H&M weiß, was wir alle gern vergessen und schlägt daraus Kapital. Wer will, kann seine abgelegten Kleider in jeder Filiale des Unternehmens abgeben – darauf weist aktuell die Kampagne „Bring it“ hin. Sie ist ein guter Anstoß, um zu überlegen, wofür sich der Bestand im eigenen Schrank noch so eignet. 

 

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Produkte der kommenden “Close the Loop”-Kollektion von H&M © PR

H&M nimmt alte Kleidung und Textilien bereits seit 2013 an und hat so schon mehr als 40.000 Tonnen gesammelt. Nur: Was macht das schwedische Unternehmen eigentlich damit? Die Kleidung wird je nach Zustand wiederverwendet, wiederverwertet oder recycelt. Recycelte Jeansstoffe werden anteilig in der hauseigenen „Close the Loop“-Kollektion – wir berichteten – eingesetzt. Die aktuelle Kollektion findest du am Anfang Februar im Handel – sie ist ein Versuch der Marke, einen geschlossenen Wertstoffkreislauf zu erzeugen. Sprich: Ressourcen nicht nur zu nutzen, um neue Kleidung zu fertigen, sondern auch wiederzuverwenden, um Ressourcen zu schonen. Was nach einem noblen Ziel klingt, ist angesichts der immer knapper werdenen Rohstoffe schlicht wirtschaftliche Notwendigkeit. Das Engagement ist sinnvoll, Unternehmen wie Filippa K gehen allerdings in ihren Anstrengungen bereits deutlich weiter.

Team Fair-a-porter nimmt die aktuelle Kampagne zum Anlass und schaut tief in den Kleiderschrank. Wir schauen, was wir noch tragen oder an Freundinnen weitergeben können, was sich als Kleiderspende für Initiativen wie diese eignet und was wir an H&M weitergeben. Machst du mit?

 

Das Video zur Kampagne und die Idee des in sich geschlossenen Kreislauf kannst du hier ansehen.

Text: Katerina den Toom

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